Fair gehandelter Wein aus SüdafrikaFair Trade - Das Siegel für fairen HandelÜberall am Kap sind die Arbeiter im südafrikanischen Spätsommer mit der Weinlese beschäftigt, aber längst nicht auf jeder Farm arbeiten sie unter so guten Bedingungen wie auf den Fair Hill Farmen.  Die Sonne ist noch nicht über den Berg, aber zwischen den Weinreben sind die Arbeiter schon seit einer guten Stunde mit der Weinlese beschäftigt. Noch ist es kühl, aber es wird wieder einer dieser heißen Sommertage sein, denen Südafrika seine ausgezeichneten Weine verdankt. Die großen Körbe auf den Schultern der Arbeiter quellen über vor hellgrünen, süßen Weintrauben. Ein ums andere Mal laufen die Männer zu dem Anhänger und kippen sie in den Container, um dann die Körbe zu den Frauen zurück zu bringen, die mit Heckenscheren die Trauben von den Reben schneiden.
Eine der Frauen ist Clara Jacobs. Die 37jährige lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in einem der kleinen Häuschen auf der Du Toitskloff Farm. Seitdem der Farmer seinen Wein von Transfair siegeln ließ, hat sich für die Arbeiterin und ihre Familie viel verändert. Das fängt mit dem Wochenlohn an: Der stiegt von 165 auf 240 Rand, umgerechnet etwa 20 Euro. „Früher hat das Geld gerade mal gereicht, um etwas zu Essen zu kaufen. Heute kann ich mir immer mal wieder einen kleinen Luxus gönnen und es mir leisten, ein Geschenk zu kaufen, wenn ich zu einer Hochzeit eingeladen bin oder ein Kind geboren wird.“ Auch ein Telefon nennt die Familie jetzt ihr Eigen und wenn es im Winter unerwartet kalt wird, ist genug Geld da, um für jeden einen warmen Pullover zu kaufen. |
|
Weiterlesen...
|
Eine Email für Wale, Delfine und Co.Greifbar: historisch größtes Meeresschutzgebiet der ErdeVor etwas mehr als einem Jahr zerstörte eine Ölkatastrophe in der australischen Timor See den Lebensraum für Tausende Arten und Millionen von Tieren. Seither genehmigte die australische Regierung allein in südwestaustralischen Gewässern 31 Standorte zur Erschließung neuer Öl- und Gasvorkommen. Diese Praxis könnte sich jetzt ändern!
|
|
Weiterlesen...
|
Sonar SucksSteffi Wahl setzt sich für die Vision eines stillen Ozeans einIn unseren Meeren herrscht grässlicher Lärm. Uns Menschen stört der vielleicht nicht, da wir ihn nicht hören können. Die Meeresbewohner jedoch sind dem Lärm hilflos ausgeliefert. Schlimmer noch - Power-Sonare der Militärs, seismische Untersuchungen zur Erschließung von Öl- und Gasvorkommen auf dem Meeresgrund, Industriearbeiten, zunehmende Schifffahrt - stören sogar die Orientierung der Tiere. Denn der Schall verbreitet sich im Wasser fünfmal so schnell wie an Land. Ein Problem für Wale und Delfine, die sich mit Hilfe von Schall orientieren, kommunizieren und ihre Nahrung suchen. Die Wirkung reicht von Lebensraumverlust bis zum Tod der Meeressäuger.
Windsurferin Steffi Wahl setzt sich für eine Vision des stillen Ozeans ein. Sie ist aktive Wahlhelferin und unterstützt die Kampagne "Sonar Sucks - Mir platzt der Schädel!" der internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS (Whale and Dolphin Conservation Society). Steffi ist Deutschlands beste Wellenreiterin. Sie ist in diesem Jahr Fünfte der PWA-Weltrangliste und zudem Deutsche Speedmeisterin geworden. Steffi Wahl lebt direkt am Meer und ist ein echtes "Waterwoman". Sie schwimmt, taucht, wellenreitet, windsurft. Sie kennt und versteht das Meer und die Wellen so gut wie nur wenige andere Menschen. "Als menschliche Mitbewohnerin des Lebensraums Ozean fühle ich mich daher verpflichtet, etwas für die tierischen Meeresbewohner zu tun, die keine Lobby und keine eigene Stimme oder jegliche Protestmöglichkeiten haben", so Steffi. "Daher werde ich mich in Zukunft und ehrenamtlich nach Kräften für den Schutz von Walen und Delfinen einsetzen." Und so hat sie schon viel Werbung für die Kampagne "Sonar Sucks" gemacht und auch andere Windsurfprofis mit an Board geholt: Klaas Voget, Karin Jaggi, Philip Köster, Björn Dunkerbeck und sogar Surf-Legende Robby Naish. |
|
Weiterlesen...
|
|
|