| Spotguide |
Um besser einschätzen zu können, ob der gewählte Spot für Euch geeignet ist und ob man dort auch auf genügend Hammerhaie trifft, haben wir eine kleine Einteilung der Könnensstufen und ein Ranking für das Hammerhai-potential festgelegt.
Das „Können“ beschreibt lediglich die Minimalkriterien, welche benötigt werden, um sich dieser Gruppe zuzuordnen. Auch ist klar, dass man oftmals irgendwo dazwischen hängt. Für die Spotwahl gilt dann folgender Ratschlag: Gehe nur dort raus, wo Du Dich sicher fühlst und Du weißt, dass Du dort sicher fahren kannst.
| Kategorie |
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Können |
| A Sprottenlarve |
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Schotstart - hin und her fahren auf einem großen Brett |
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Kite sicher starten und landen - Bodydrag - erste Wassertstarts klappen |
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| B Jungsprotte |
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Beachstart - Trapez - Fußschlaufen |
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Sicherer Wasserstart - Weiterfahren - Höhe laufen - Fußsteuerung |
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| C erfahrene Jungsprotte |
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Erste saubere Halsen - Wasserstart - erste Versuche in kleiner Welle |
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Riding switch/blind - Halsen - erste Versuche in kleiner Welle |
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| D Sprotte |
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Halsen klappen sicher - ChopHop |
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ChopHop - Tricks wie Tailgrab oder Railey |
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| E erfahrene Sprotte |
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Airjibe - Wellenschlitzen - Loopversuche |
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Tricks wie Kiteloop - Aerials/Cut Backs in der Welle |
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| Deutschland/Nordsee |
| Meldorf |
Meldorf ist der ideale Spot für alle Anfänger und freestylehungrige Windsurfer. Man kann aber auch einfach nur durch die Gegend düsen. Wenn man irgendetwas üben möchte, ist man hier genau richtig. Am Spot gibt es den Koog, der stehtief ist und am meisten besurft wird. Bei Flut kann man auch auf die Nordsee gehen, allerdings ist dies nur zwei Stunden vor und nach Flut möglich. Die bestfunktioniereste Windrichtung ist West ,aber auch SW und NW funktionieren gut, können aber auf dem Koog schon mal böig werden. Lokale Hammerhaie erzählen sogar, dass Ost auch gut funktionert, obwohl da der Wind über Land kommt. Meldorf liegt eine gute Autostunde nördliche von Hamburg. Der Spot ist super über die A23 zu erreichen. Vor Ort gibt es ein Bistro als auch eine Surfschule und die Möglichkeit auf dem Parkplatz im Auto zu übernachten. Allerdings ist nur der höhenbeschränkte Parkplatz (2m) gebührenfrei. Die restlichen Parkplätze kosten ja nach Fahrzeug 3-6 Euro.
| Windrichtung: | SW-NW |
| Können: | ab A |
| Bemerkung: | Kitesurfen ist auf dem Koog verboten |
| Hammerhai-Potential: | (abhängig von der Windstärke) |
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| St.Peter (SPO) |
St. Peter Ording weiß nicht nur durch seinen breiten und langen Sandstrand zu überzeugen, sondern auch durch sein Wellenpotential bei ordentlichem Süd-West oder Nord-West Wind. Allerdings muss es dafür schon etwas mehr Wind geben. Ansonsten ist es eher kabbelig. Von Süd bis Nord ist praktisch jede Windrichtung fahrbar. Um in St. Peter richtig Spaß zu haben, sollte man schon den Wasserstart sicher können und sich bewusst sein, dass bei mehr als 6 Bft die Strömung schon mal stark werden kann. Zwar können auch Anfänger hier üben, allerdings nur auf den Prielen, die aber tidenabhängig und sehr klein sind. Wenn der Wind mal nicht reicht, kann man hier auch super Windskaten, Landkiten oder sich in der Sonne aalen. In St. Peter gibt es eine größere Surfstation, in der man sich sowohl gutes Kite- als auch Windsurfmaterial ausleihen kann. Dazu gibt es Toiletten und ein Restaurant. Die Wassersportarten werden hier in verschiedene Zonen eingeteilt: links ist der Kite-Bereich und rechts der Windsurf-Bereich. Allerdings kostet der Spaß auch einiges. Bei der Einfahrt wird das Auto und jede Person einzelnd berechnet. Man kann hier allerdings nur von März-Ende Oktober surfen gehen, da im Winter der Strand geschlossen ist. Das Übernachten ist nicht gestattet und auch das Materialtragen zum Wasser kann sehr anstrengend werden (ca. 800m je nach Tide). St.Peter ist über die A23 zu erreichen und gut 1,5 Stunden von Hamburg entfernt.
| Windrichtung: | S-N |
| Können: | ab C |
| Hammerhai-Potential: |  |
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| Deutschland/Ostsee |
| Heiligenhafen |
Heiligenhafen, auch liebevoll "Halli" genannt, ist einer der besten Welleneinstiegsspots in Ostholstein. Bei wenig Wind gibt es hier kaum Welle und so richtig groß (2 Meter) kann sie auch nur bei starkem Nordwest-Wind werden. Die Wellen brechen auf einer vorgelagerten Sandbank und der Einstieg ist sehr entspannt. Hier kann man prima die ersten Sprünge üben oder auch als ambitionierte Sprotte weiter an seinen Sprung- und Wellenreitfähigkeiten feilen. Parken kann man am besten an der Kiki-Bad oder am Steinwarder auf dem „Surfer`s Paradise“ Parkplatz. Die Gemeinde war so freundlich, die Parkzeit von 20 Uhr auf 22 Uhr zu verlängern, so dass man schöne Sunset-Sessions haben kann. Mein Tipp: Danach kann man lecker essen, Cocktails genießen und chillen in der "Sunset Strandbar". Toiletten, ein Imbiss und eine kleine Einkaufspassage sind in unmittelbarer Nähe. Bonus: Das lästige Geschleppe zum Wasser entfällt quasi, da man direkt auf einer Wiese am Strand aufbauen kann.
| Windrichtung: | SW-NNW |
| Können: | ab B-C |
| Hammerhai-Potential: |  |
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| Laboe |
Laboe ist DER Spot bei Kiel. Unter der Kulisse eines U-Bootes aus dem ersten Weltkrieg und dem Marine-Ehrenmal lädt ein riesiges Stehrevier sowohl Ein- als auch Aufsteiger zum Kiten ein. Hunderte Meter Flachwasser garantieren ungestörte und schnelle Lernerfolge. Oft geben sich hier auch Größen wie Rick Jensen und Stefan Permien ein Stelldichein, die mit ihren Tricks die Zuschauer zum Staunen bringen. |
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Windrichtung: Laboe geht fast immer.SW über W und N bis NO, NO und SW sideshore Bei südlichen Winden ist es sehr böig, da der Wind über Land sich nicht so konstant aufbauen kann, bei östlichen Winden baut sich Welle auf. Laboe besitzt eine Art Düse: Der Wind muss durch die Meerenge und ist dadurch etwas weiter draußen gern mal 1 bft stärker als am Strand und kann auch ein wenig drehen. Im Sommer ist bei Sonne und östlichen Winden um die Mittagszeit durch einsetzende Thermik oft eine Windstärke mehr als angesagt.
Kitezone: Laboe hat eine klar definierte Kitezone. Wenn man an der Steinmole steht und aufs Wasser blickt,
-liegt im Sommer links eine Bojenkette senkrecht zur Mole. Diese Bojen begrenzen die Kitezone zum Windsurfergebiet und der angrenzenden Badezone. Außerhalb der Sommersaison its das Kiten dort erlaubt, wenn keine Bojen dort liegen.
-Rechts ist durch einen Zaun erkennbar die Grenze zum Naturschutzgebiet. In diesem Areal mit einer kleinen Lagune darf einschließlich des Strandes auf keinen Fall aufgebaut, gekitet oder ein Hund laufengelassen werden. Schon das Betreten ist verboten.
-Und auf dem Wasser schließlich trennen rote Tonnen das Fahrwasser ab.
Kiten ist nur innerhalb dieser drei Grenzen erlaubt. Verstöße dagegen werden nicht nur geahndet, sondern bringen auch den Spot insgesamt einer Schließung näher.
Windsurfen: Für Windsurfer/innen ist Laboe nur bedingt geeignet. Grund dafür ist das extrem flache Wasser (bis auf die Wasserrinne, in der das U-Boot vor etlichen Jahren an den Strand manövriert wurde). Sogar die kurzen Freestyle-Finnen bleiben oft an den Sandbänken hängen. Nichtsdestotrotz ist Laboe einer der wenigen Spots, die bei Südwest-Wind einfach Spaß machen. Dann toben sich die Freestyler/innen aus Kiel und Umgebung hier aus und Anfänger haben beste Voraussetzungen, auf Flachwasser an Manövern zu feilen. Kommt der Wind etwas südlicher wird es schnell böig in Laboe. Hingegen hat man bei nördlichen Windrichtungen mit Kabbelwasser zu kämpfen. Eine Alternative ist das Windsurfen vor der letzten Sandbank im tiefen Wasser. Allerdings ist die Fahrrinne der Schifffahrt nicht weit entfernt, so dass Anfänger, die den Wasserstart nicht 100%ig sicher beherrschen hier nicht fahren sollten. Sicherheit geht vor!
Strandbeschaffenheit: Der Freistrand Laboe, also von U-Boot bis Naturschutzgebiet, bildet einen langen Sandstrand, der allerdings einige spitze Muscheln und gerade direkt bei der Wasserlinie ne Menge Steine bietet. Es empfehlen sich Schuhe. Laboe bietet ein riesiges Stehrevier, das im Groben von drei Sandbänken durchzogen ist. Die letzte Sandbank ist noch einmal sehr flach und bietet sich zum Höhelaufen an.
Bei länger anhaltenden südlichen bis westlichen Winden wird der Spot sehr flach, bei östlichen etwas tiefer. Stehen kann man dann bis zur letzten Sandbank aber immer noch. Nur zwischendurch gibt es tiefere Stellen. Achtung: Dort, wo es an der Muschelbank flach wird, also Richtung Naturschutzgebiet, liegt ca. 100 m vom Ufer entfernt ein ca. 1,5x1,5m großer Betonquader im Wasser, der bei Welle erst sehr spät zu erkennen ist. Laboe hat am östlichen Ende des Freistrandes eine Steinmole. Landseitig davon ist eine Art Wiesenplatz, der sauberes Auf- und Abbauen ermöglicht. Allerdings muss man dann mit dem fliegenden Kite über die Steinmole. Dies kann schon mal verletzungsintensiv sein. Vor allem Anfänger sollten besser wasserseitig der Mole aufbauen und zum Starten ins Wasser gehen!
Besonderheiten: Der Strand in der Kitezone ist auch Hundestrand. Nicht jeder Hundebesitzer kitet und kann Gefahren und Abstände schwer einschätzen. Auf Hunde sollte man hier ebenso verstärkt Rücksicht nehmen wie auf Badegäste.
An Wochenenden kann es gerade in der Saison sehr voll werden. Auch einzelne Schulungsgruppen begrenzen dann den Platz auf dem Wasser. Wer es lieber beschaulicher mag, sollte die Stoßzeiten meiden und lieber am späten Nachmittag kommen. Dann wird es oft leerer.
Anfahrt/Parken: Es empfiehlt sich, die 502 bis zur Ausfahrt Laboe/Ehrenmal zu nehmen und dann der Strasse über den Kreisverkehr geradeaus zu folgen. Die erste Abfahrt nach Laboe Zentrum ignorieren und weiterfahren über die Ampel hinweg bis zur zweiten Ortseinfahrt Laboe/Ehrenmal. Dort entsprechend links abbiegen. Den Berg hinunter und entweder unten in der Kurve parken (links, rechts ist nur für Cafébesucher), Parkschein nicht vergessen, oder dem Linksknick der Straße folgen und vor dem U-Boot auf den Surfparkplatz. Dort kostet das Parken 4 Euro für den ganzen Tag. Ist die Schranke unten, ist der Parkplatz voll. Im Sommer kann es sein, dass es so voll ist, dass man besser direkt nach dem Abzweig von der Hauptstrasse noch einmal links auf den großen Parkplatz fährt. Dort kostet Parken 3 Euro für 5 Stunden. So weit wie möglich vorne parken, Gerödel mitnehmen, den Berg hinunter und rechts neben dem U-Boot auf den Strand kommen.
Toiletten: Ein öffentliches kostenloses WC ist in Laboe leider nicht zu finden. Der Strandkiosk neben dem Eingang zum U-Boot bietet WC-Benutzung für 30 ct. Leider sind diese Toiletten selten sauber. Das Bernstein, kurz vor der Einfahrt zur Surfstation hat saubere Toiletten für 50 ct. Ebenso bietet das Ehrenmal Toiletten, die auch 50 ct. kosten. Duschen oder Umkleiden sucht man in Laboe leider vergeblich. Allerdings hat die Station Ostwind Segelsport Laboe, die Surfstation mit dem Parkplatz, eine Art Umkleide. Wenn man Ulli, den Chef der Station, nett anspricht, sollte eine Nutzung möglich sein und man kann sich blick-, regen- und sandsicher umziehen.
Essen: Laboe bietet zahllose Möglichkeiten, einen erfolgreichen Tag auf dem Wasser kulinarisch ausklingen zu lassen oder neue Energien zu tanken. Das Bernstein, ein Café direkt auf dem Strand, das man auch schon mal im Neo aufsuchen kann, bietet sich für stärkende Snacks oder wärmende Kaffes an. Draussen sorgen Liegestühle und Strandkörbe für das richtige Urlaubsflair. Kaffee und Kuchen sind hervorragend. Ebenso werden Snacks zu fairen Preisen geboten.
Laboes Ortskern bietet weiterhin zahllose gastronomische Möglichkeiten. Besonders ans Herz gelegt sei das Eiscafe Ortolan am Schwimmbad, das neben leckerem echt italienischen Eis auch Waffeln und geschmolzene Schokolade serviert.
Autor: Rasmus Angenendt / Fotos: Nadine Lenschau
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| Weißenhaus |
Bei ordentlichem Nordwest-Wind gibt es hier eine der besten Wellen der deutschen Ostsee. Es kann aber auch recht schnell recht anspruchsvoll werden, da die Wellen in Ufernähe brechen und ein „Anlauf“ wie in Heiligenhafen bis zur Sandbank nicht gegeben ist. Weißenhaus ist ideal für ambitionierte Waverider und solche, die es noch werden wollen. Im Vergleich zu Heiligenhafen hat es hier meist eine Windstärke weniger, aber dafür deutlich größere Wellen. Wenn also die Wellen zu groß sind, fährt man dann ein Stückchen weiter nach Heiligenhafen. Momentan wird hier gebaut. Die Parkplatzsituation ist eher suboptimal. Wenn alles fertig ist, soll es ein Bistro und einen Parkplatz für Surfer geben. Zu erreichen ist Weißenhaus über die A23 Abfahrt Oldenburg Süd oder von Kiel aus über die B202.
| Windrichtung: | W-NNW |
| Können: | ab C-D, je nach Bedingungen |
| Hammerhai-Potential: |  |
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| Pelzerhaken und Rettin |
Pelze - der Ostwind-Spot in der Lübeckerbucht schlecht hin. Hier kann es in den Sommermonaten schon mal brechend voll auf dem Wasser werden, aber dann kreuzt man einfach ein paar Schläge in Richtung Rettin hoch. Der Spot ist bei Kitern und Surfern gleichermaßen beliebt. |
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Anfänger können in dem großen Stehbereich (400-600m) super üben und auch erfahrene Surfer können hier ihren Spaß haben, da sich bei stärkerem Nordost auf der Sandbank eine Welle bildet. Bei Ostwind kann man nachmittags zwischen 15-16 Uhr mit einsetzender Thermik rechnen. Dann sind oft 4-6 Knoten mehr als angesagt.
Rechts vom Zugang herrscht wegen Katamaran- und Windsurfschulung Leinenverbot, d.h. Kiter gehen links vom Zugang bis zur 1. Steinmole -dann beginnt die Badezone- oder frühestens 100 Meter rechts von ihm aufs Wasser. Umziehen könnt Ihr Euch beispielsweise in der gemischten Umkleide in der Surfschule in Pelze. Auch Toiletten sind vorhanden. Die öffentlichen Toiletten sind in einem super Zustand, werden allerdings um 22 Uhr geschlossen. Dort gibt es auch eine Kaltwasser-Außendusche, wo man schnell mal den Anzug vom Sand befreien kann. Besonders anzumerken ist die Sauna in der gleichnamigen Strandsauna bzw. „Playa Pelzerhaken“, wo man als Wassersportler den Aufwärmservice nutzen kann (d.h. eine Runde Saunen und Duschen für 3€).
Außerdem gibt es hier zwei Surfschulen. Eine direkt in Pelzerhaken und eine in Rettin, wo man sowohl Kite- als auch Windsurfkurse buchen und Material ausleihen kann. Übernachten kann man hier direkt auf dem Wohnmobilstellplatz für 10€ die Nacht.
Vor Ort gibt es diverse Lokalitäten wie „Resis Imbiss“ (mit den leckersten Crépes-Variationen der Welt), den „Playa Pelzerhaken“ (super Cocktails bei guter Mucke) und „Anthony´s Coffee Bar“. Zudem gibt es einen kleinen Surfshop.
| Windrichtung: | NNO-SW |
| Können: | ab A |
| Hammerhai-Potential: |  |
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| Stein über Laboe |
Stein befindet sich ein paar Kilometer entfernt von Laboe an der Ostsee und ist einer der angesagtesten Kite-Spots vor den Toren Kiels. Hier treffen sich bei Wind Kiter(innen) aller Könnensstufen. Stein funktioniert bei allen Windrichtungen, nur nicht sobald ein "Süd-Touch" einfließt, d.h. alle Südrichtungen und Süd sind ablanding. Dann liegen die Sandbänke frei und der Wind ist extrem böig, weil er übers Land kommt. Grundsätzlich geht man bei ablandigen Winden nicht aufs Wasser.
Die großzügige Flachwasserzone (200m zum Teil nur knietief) gibt Anfänger/innen hier viel Sicherheit. Das Ambiente vor der Kulisse der schleswig-holsteinischen Steilküste ist einzigartig und lädt auch immer fortgeschrittene Kiter ein, hier an neuen Mänovern zu feilen. Und die helfen auch gerne Kite-Sprottenlarven weiter. Man trifft also immer auf hilfbereite Hammerhaie.
Zum Windsurfen ist Stein aufgrund des extremen flachen Wassers nicht so gut geeignet. Nur wer schon sicher den Wasserstart beherrscht, kann auch im tiefen Wasser vor den Sandbänken surfen. Aber Achtung: der Yachthafen "Marina Wendtorf" hat seine Hafeneinfahrt östlich der Steinmole.
Ein Highlight ist die coole Beachbar vom "Tatort Hawaii". Hier locken verschiedene Kaffeeangebote und eine Reihe erfrischender nicht alkoholischer Getränke. Der "Tatort Hawaii" ist die ortsansässige Wassersportstation mit einem tollen Surfshop. Hier dürfen sich Sprotten bei netter Anfrage auch gern umziehen. Für den größeren Hunger nach der Action gibt es einen super Imbiss hinterm Deich.
Erfreulich ist, dass in Stein keine Kurtaxe für den Strand anfällt. Zudem gibt es öffentliche Toiletten.
Anfahrt:
Stein liegt etwa 25 km entfernt von der Landeshauptstadt Kiel und ist am schnellsten über die B-502 zu erreichen.
Parken:
Gerade zur Hauptsaison zieht es viele Touristen nach Stein. Daher sind Parkplätze oft rar. Es gibt öffentliche Parkplätze im Ortskern (Parkautomat) und einen etwas größeren Parkplatz an der Dorfstraße kurz vor der Ortsausfahrt Richtung Laboe (ebenfalls Parkautomat). Ihr müsst dann Euer Material max. fünf Minuten zum Strand tragen. An der Landstraße ist das Parken verboten.
Übernachten:
Es gibt Ferienwohnungen im Ort. Sonst hat man die Wahl zwischen vier Campingplätzen in der näheren Umgebung (im Umkreis von 1 bis 3,5 km).
| Windrichtung: | alle außer Süd (-liche) |
| Können: | A-D |
| Hammerhai-Potential: |  |
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| Gold (Fehmarn) |
Gold ist der Anfängerspot, Freestylspot und Kite- und Race-Spot schlechthin. Eigentlich ist hier für jeden Geschmack etwas dabei, außer für die Wave-Liebhaber. Da dies so ist, kann es hier im Sommer recht schnell recht voll werden. Dennoch ist es wohl eine der eindrucksvollsten Kulissen, wenn man vor dem Ufer kitet oder surft und im Hintergrund über die Felder hinaus die Fehmarn-Sund-Brücke sieht. Ein Highlight zur Rapsblüte im Mai. |
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Hier kann man super an neuen Manövern üben oder einfach nur schnell sein. In Ufernähe ist es zudem überall stehtief. Bei Südwest kann man sogar fast durchgehend stehen. Nur sollte man auf vereinzelnde Steine Acht geben. Hier sind besonders viele Kiterinnen, die sich stets gegenseitig helfen (Kite starten oder landen bis zum offenen Erfahrungsaustausch). Du bist Kite-Anfängerin und willst niemanden stören oder lieber ruhiger für Dich üben? Dann gehe einfach ab der Buhne so weit wie möglich weiter rechts ins Wasser. Achte dort nur bei Flachwasser auf zwei große Felsen im Wasser.
Im Sommer ist hier aufgrund des vielen Seegrases allen Windsurferinnen ans Herz zu legen, sich eine Seegrasfinne zuzulegen. Sonst wird das Angleiten selbst mit den kurzen Fresstylefinnen zur Qual oder Spin-Outs lassen grüßen.
Eine Kite- und Surfschule wie auch ein Bistro befinden sich vor Ort. Übernachten kann man am angrenzenden Campingplatz Strukkamp. Für Kiter wie auch Windsurfer ist genügend Platz.
Gekitet wird rechts von der Surfschule und gesurft links von dieser. Der dortige Parkplatz ist nicht kostenlos, aber bezahlbar (PKW: 2 Euro).
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| Windrichtung: | O-NW |
| Können: | ab A |
| Hammerhai-Potential: |  |
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| Burger Binnensee (Fehmarn) |
Der Binnensee ist neben Gold der Top Anfängerspot schlechthin. Es ist überall stehtief, aber manchmal etwas zu flach. Da der Campingplatz Wulfener Hals direkt an den See angrenzt ist es in den Sommermonaten recht voll auf dem Wasser, allerdings steigt dann das Hammerhai-Potential auch exponentiell an. Hier trifft man wie auch in Gold oft freestylebegeisterte Surfer an, die einem auch gerne mal Manöver erklären. Wer nicht das Material an der Surfschule leiht, sondern eigenes mitbringt, sollte sich auf jeden Fall eine Seegrasfinne zulegen, da der See teilweise recht flach ist. Anfahrt über die A1 nach Fehmarn, Abfahrt Wulfen (1.Abfahrt), Richtung Wulfen
| Windrichtung: | alles außer Süd |
| Können: | ab A |
| Hammerhai-Potential: |  |
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| Orth (Fehmarn) |
Orth ist noch ein kleiner Geheimtipp für Flachwasser-Fanatiker und Anfänger. Hier ist es nicht ganz so flach wie in Wulfen oder in Gold, aber allemal stehtief bis zur Hafeneinfahrt. Hier hat man auch im Sommer noch Platz auf dem Wasser, wenn man in Gold oder Wulfen schon über ein Meer aus Brettern laufen kann. Das einizige Manko ist der recht kleine, aber günstige Parkplatz (PKW: 2 €). Im Ort selber findet man diverse Restaurants und einen Surfladen. Der Vorteil an diesem Spot liegt darin, dass man bei jeder Windrichtung hier surfen gehen kann. Nur der Nordwind kann recht böig werden. Bei westlichen Winden geht man im Allgemeinen rechts vom Hafen beim Parkplatz auf das Wasser, bei östlichen Winden links vom Hafen. Aber auch hier gilt: Augen auf vor fiesen Steinen! Ebenso ist eine Seegrasfinne zum empfehlen. Übernachten kann man auf dem Parkplatz nicht, aber auf Fehmarn gibt es ohnehin genügend Möglichkeiten wie Campingplätze oder Appartments. Anfahrt über die A1 nach Fehmarn, Abfahrt Wulfen/Lemkenhafen (1.Abfahrt), über Petersdorf nach Orth. Der Parkplatz befindet sich direkt rechts nach dem Ortseingangsschild.
| Windrichtung: | keine Einschränkung |
| Können: | ab A |
| Hammerhai-Potential: |  |
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| Spanien |
| Almerimar |
Almerimar ist ein sehr variabler Spot im Süden Spaniens (siehe Travelreport). Die beiden vorherrschenden Windrichtungen sind Poniente und Levante. Poniente hat man meist häufiger in den Wintermonaten und Levante öfters im Sommer, wenn es wärmer ist. Gesurft wird an drei Spots: Club de Playa, Camping und Culo Perro. Club de Playa befindet sich direkt am Hafen und durch die Mole läuft hier eine saubere Welle bei Poniente, weshalb sich hier auch viele Wellenreiter tummeln. Der Spot ist leider recht beengt durch die Hafeneinfahrt, ist bei starkem Wind aber super zum Waveriding ausgelegt. Am Camping wird fast immer gesurft. Dies ist aber mit Abstand der schwierigste zu surfende Spot, da hier recht schnell ein massiver Shorebreak bei Poniente entsteht. Ist dies der Fall, der fährt man einfach ans Ende der Bucht zum Culo Perro. Dort ist der Einstieg einfacher und man hat keinen Shorebreak. Wohlgemerkt hat man dort aber die selbe Wellenhöhe wie am Camping. Bei Poniente gilt: ist er nicht so stark, kann man ruhig erste Wellenerfahrungen sammeln. Allerdings nimmt der Wind und die Wellenhöhe im Laufe des Tages stark zu. Dann können am Camping und am Club de Playa nur noch geübte Surfer aufs Wasser. Bei Levante hat man nicht so große Wellen. Bei dieser Windrichtung kann man am Camping oder am Culo Pero surfen. Letztere ist aber der meistfrequentierteste Spot bei dieser Windrichtung, da sich dort auch eine kleine Welle aufbaut. Übernachten ist auf den Parkplätzen nicht gestattet. Es gibt aber einen Stellplatz im Hafen und auch jede Menge Appartments und Häuser. Anreisen kann man per Auto: Ab Kassel sind dies 1.5 Tage oder man fliegt nach Almería und mietet sich vor Ort ein Auto.
| Windrichtung: | O-W |
| Können: | ab B-C (Levante), ab D (Poniente) |
| Hammerhai-Potential: |  |
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| Dänemark |
| Hvide Sande Mole |
| Windrichtung: | S-N |
| Können: | C-D |
| Hammerhai-Potential: |  |
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| Hvide Sande Fjord |
| Windrichtung: | keine Einschränkung |
| Können: | ab A |
| Hammerhai-Potential: |  |
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| Skagen |
| Windrichtung: | keine Einschränkung |
| Können: | ab A |
| Hammerhai-Potential: |  |
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| Klittmöller |
| Windrichtung: | SW-W |
| Können: | ab C-D |
| Hammerhai-Potential: |  |
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| Hanstholm |
| Windrichtung: | SW-NW |
| Können: | ab D |
| Hammerhai-Potential: |  |
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| Römö |
| Windrichtung: | S-N |
| Können: | ab C |
| Hammerhai-Potential: |  |
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